DEL 2013/2014 Quoten

Written by livewetter on September 10, 2013

Auch in der am 13. September beginnenden Saison der Deutschen Eishockey Liga sind auch die Eisbären aus Berlin klarer Favorit mit Quoten auf die Meisterschaft von 3,00 bei Bet365 und der Buchmacher Tipico bietet zehn Prozent mehr mit 3,30 – wenn die Hauptstädter am Ende die Trophäe in den Händen halten. Dabei wird es auch dieses Jahr ein langer und steiniger Weg über die sechzig Spieltage immer Freitag, Sonntag und manchmal auch dazwischen. Ärgster Konkurrent dürfte der letztjährige Finalgegner aus Köln sein, die eine 6-er Quote bei den Sportwettenanbietern haben. Aber auch Mannheim sollte man nicht abschreiben, die diesmal Bet365 mit 5,25 besser bewertet als Mitbewerber Tipico mit 4,50.

Aber es gibt auch einige Faktoren, die gegen den Favoriten sprechen: Trainer Don Jackson hat in Salzburg angeheuert, die Personaldecke ist inzwischen bei einigen anderen Klubs schlicht besser besetzt und die European Trophy haben die Berliner auch noch als Ziel, dessen Finale dieses Jahr in der eigenen O²-World stattfinden wird. Außerdem hat der neue Coach, Jeff Tomlinson, das System umgestellt und so etwas dauert einige Zeit, bis das verinnerlicht ist. Dennoch werden vor allem zu Hause mit der großen Unterstützung der zahlreichen Fans viele Spiele gewonnen werden und sie spielen natürlich im Konzert der Großen mit, wenn auch nicht zwingend als erste Geige.

Die Saison 2013/14 wird spannender werden, weil mit dem EHC Red Bull München ein ernstzunehmender Meisterschaftskandidat installiert wurde, unterstützt vom gleichnamigen Sponsor im Namen. Es wurden hier in der bayerischen Landeshauptstadt 5,8 Millionen in den Etat gepumpt und zudem wurde mit Trainer Pierre Pagé einer der besten Trainer dort installiert, der die Liga bestens kennt und das Maximum aus den Spielern herausholen wird. 10 Euro Einsatz würden hier 150 Euro Auszahlung bringen, sollte München die Ernte für die Saat am Ende einfahren. Im Jahr 2000 gelang schon einmal ein Coup, als die damaligen München Barons Deutscher Meister wurden.

Insgesamt gibt es das Quartett Berlin, Mannheim, Köln und München – diese werden mehr oder weniger vorne marschieren. Dahinter kommt das große Mittelfeld mit Ingolstadt, die auch wieder etwas mehr nach oben streben sollten und die Hamburg Freezers mit einigem neuen Schwung. Ernstgenommen werden sollten auch die Ice Tigers aus Nürnberg, die mit quasi komplett neuem Kader positive Akzente setzen könnten und die Grizzly Adams Wolfsburg mit Trainer Pavel Gross, die praktisch das Gegenteil von den Franken getan haben: Wenig Veränderung und Setzen auf einen dann schon eingespielten Kader. Und einen besseren Start mit folgender Euphorie.

Dahinter bolzen sich Krefeld, Düsseldorf, Augsburg, Straubing, Iserlohn und der neu dazu gestoßene „Aufsteiger“ aus Schwenningen mit Lizenz der Hannover Scorpions um die Pre-Play-Off-Plätze bzw. die Letzten Vier. Sicherlich sind alle Teams auch mal in der Lage zu überraschen, jedoch auf die ganze Saison bezogen könnte es sein, dass sich alles wie prognostiziert einpegelt und nur ab und zu positive Ausschläge wegen der besseren Tagesform passieren. Alles kann wie immer auf Livescores und Tickern verfolgt werden oder Freitag auf laola1.tv (Stream) und Sonntag am frühen Abend im Fernsehen auf Servus TV. Den Start in die 20. Jubiläumssaison übernimmt als Ausnahme aber noch einmal das Fernsehen – ab 18 Uhr 45. Dann geht es endlich los mit dem fliegenden Hartgummi.